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Drei Deutsche Marinen. Auflösung, Übergänge und Neuanfänge
Jörg Hillmann
Der 20. Juli 1944 und die Marine
Ein Beitrag zu Ereignis und Rezeption
2004. 80 S., 24 x 17 cm
Kartonierte Ausgabe: ISBN 978-3-89911-029-6, € 9,80
Ausgabe in Bibliotheksleinen: ISBN 978-3-89911-044-9, € 27,80
Lieferbar

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Zu diesem Buch
Jörg Hillmanns Würdigung der mit dem Attentat vom 20. Juli 1944 verbundenen, zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus zählenden Angehörigen der Marine ist ein Beitrag zur Diskussion der Traditionsbildung nicht nur dieses Truppenteiles, sondern der Bundeswehr insgesamt.
Auf der Grundlage einer prägnanten Darstellung der Persönlichkeiten der aus der Marine stammenden Teilnehmer an Vorbereitung und Durchführung des Umsturzversuches zeichnet Jörg Hillmann das ambivalente Verhältnis von Politik und Marineführung diesen gegenüber vom Nachkriegsdeutschland bis in die 1960er Jahre nach: Das Leitbild "Staatsbürger in Uniform", das den – auch der militärischen Führung gegenüber – kritischen Soldaten skizzierte, war mit den überkommenen Vorstellungen von den Verpflichtungen des Fahneneides konfrontiert.
Auf dieser Grundlage kann Jörg Hillmann aber auch überzeugend deutlich machen, dass das Handeln des Personenkreises um die Attentäter darauf zielte, Schaden von der Gesellschaft abzuwenden, in deren Dienst sie sich gestellt hatten – und dass es diese Haltung ist, um deretwillen es geboten ist, sie in die militärische Erinnerungskultur aufzunehmen, um mit dem Gedenken an sie zu verdeutlichen, dass sie unverzichtbarer Bestandteil der Charakterbildung der Soldaten unserer Tage ist.
Der Inhalt
Vorwort des Inspekteurs der Marine · Vorbemerkungen · Forschungsstand · Der 20. Juli 1944 · Marineoffiziere im Umfeld des national-konservativen Widerstandes [Admiral Wilhelm Canaris und Fregattenkapitän Dr. Franz-Maria Liedig; Marineoffiziere im unmittelbaren Umfeld des 20. Juli 1944 (Marineoberstabsrichter Berthold Schenk Graf von Stauffenberg, Korvettenkapitän Alfred Kranzfelder und weitere Angehörige der Völkerrechtsabteilung im OKM)] · Der 20. Juli 1944 und die Marineführung während des Krieges · Der Umgang mit den Ereignissen des 20. Juli 1944 in Marinekreisen im Nachkriegsdeutschland · Der Umgang mit den Ereignissen des 20. Juli 1944 innerhalb der Bundesmarine – die Haltung der offiziellen Vertreter der Bundesmarine in den fünfziger und sechziger Jahren · Schlussbetrachtungen · Dokumentenanhang [Eberhard Zeller: Geist der Freiheit. Der Zwanzigste Juli 1944; Eberhard Zeller: Geist der Freiheit. Der Zwanzigste Juli 1944; Tagesbefehl von Großadmiral Dönitz am 20. Juli 1944; Fernschreiben als "Rundruf vom Großadmiral" am 20. Juli 1944; Funkspruch von Großadmiral Dönitz am 21. Juli 1944; Ansprache Dönitz’ vom 24. August 1944; Friedrich Ruge: Zur Pflege der Tradition; Vizeadmiral Friedrich Ruge, Inspekteur der Marine. Ansprache anlässlich seiner Verabschiedung] · Nachwort