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Ein Titel aus dem Verlagsprogramm
Lese-Rechtschreibförderung
Zum Fachverzeichnis Lese-Rechtschreibförderung
Wilhelm Niemeyer (Hg.)
Kommunikation und Lese-Rechtschreibschwäche
Sprachaneignung, Lesen, Schreiben, Rechtschreiben. Beiträge der Internationalen Bremer Arbeitstagung vom 17.-20.9.1991 im Wissenschaftlichen Institut für Schulpraxis, Bremen
Mit Beiträgen von Dirk Bakker, Birgit Behrens, Franz Biglmaier, Harald Bloch, Cord Bösenberg, Albrecht Bohnenkamp, Erika Brinkmann, Andreas Brockhaus, Hans Brügelmann, William M. Cruickshank, Arno Deuse, Lisa Dummer-Smoch, Inge Ehrlicher, Christa Eschweiler, Uwe Findeisen, Johannes Graichen, Hannelore Grimm, Hans Grissemann, Dörthe Grüttner, Klaus-B. Günther, Irene Hasenberg, Peter Helmken, Heidemarie Hoffmann, Mogens Jansen, Johanna Juna, Günter Just, Hans-Joachim Kossow, Rudolf Kretschmann, Christof Krischer, Bernd Kruse, Ingeborg v.d. Lehr-Weigner, Markus Matheja, Peter May, Calixto Mendoza, Hannelore Mis, Wilhelm Niemeyer, Bernd Nitschke, Christine Opper, Fritz Quenstedt, Horst Rudolf, Gerheid Scheerer-Neumann, Lotte Schenk-Danzinger, Karl Schindler, Verena Schönert, Herbert Scholz, K.-Peter Sochurek, Hermann-Josef Stell, Karin Szaif, Renate Valtin, Monika Wagener-Drecoll, Karla Wiechmann, Uwe Wiest
1995. 422 S., 24 x 17 cm
Kartonierte Ausgabe: ISBN 978-3-924517-62-5, € 46,00
Ausgabe in Bibliotheksleinen: ISBN 978-3-924517-53-3, € 53,70
Vergriffen, keine Neuauflage

Textauszüge nicht verfügbar        Buchbeschreibung
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Zu diesem Buch
Ein Handbuch zur aktuellen LRS-Arbeit,
das zum einen eine gründliche Bestandsaufnahme von Forschung und Praxis der LRS-Therapie in allen Schulformen und Therapie(ein)richtungen ist, und zum anderen die Perspektiven des institutionellen wie individuellen Umgangs mit der Lese-Rechtschreibschwäche skizziert, legt Dr. Wilhelm Niemeyer aus dem Wissenschaftlichen Institut für Schulpraxis in Bremen vor. Wer sich über die neuesten Aspekte der Forschung und Therapie zur Lese-Rechtschreibschwäche informieren will, wird in diesem Buch Hinweise, Anregungen und Antworten finden.
22 geladene Referent(inn)en ziehen eine Bilanz des gegenwärtigen Forschungsstandes, die im Rahmen einer Expertenrunde vertieft wurde. Schwerpunkt dieses Gesprächs waren die Probleme bei der Umsetzung der theoretischen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen in administrativ gesicherte Strukturen der Unterrichtssysteme. Eine der zentralen Forderungen war die nach Institutionalisierung des LRS-Lehrers (die nicht unwidersprochen blieb) und einer systematischen Förderung lese-rechtschreibschwacher Schüler, ggf. in Intensiv-Leseklassen, die für mehrere Schulen gemeinsam einzurichten wären. Die Diskussion hallt in diesem Bande nach: Er enthält nicht nur eine Zusammenfassung der Expertenrunde und des Abschlussgesprächs, die Beiträge von Graichen, Grimm und Grissemann werden noch einmal wechselseitig erörtert.
In 29 teils parallel tagenden Arbeitsgruppen, die in diesem Band dokumentiert sind, wurde das gesamte Spektrum der LRS-Arbeit ausgebreitet: alle Schulformen und Schulstufen waren hier vertreten, aus einer Jugendvollzugsanstalt wurde berichtet, von der Arbeit mit Analphabeten, die Probleme einer Schule für Kranke kamen zur Sprache, die außerschulische LRS-Arbeit z. B. in Stadtteillschulen oder Volkshochschulen wurde ebenso behandelt wie Probleme der Elternarbeit, des schulärztlichen Dienstes oder schulrechtliche Aspekte.
Die Beiträge in den Arbeitsgruppen machten zweierlei deutlich: 1. Die Lese-Rechtschreibschwäche ist ein gesellschaftliches Problem aller ersten Grades, das weit über die Schulen hinausreicht – nicht zuletzt, weil diese versagt haben. 2. Das Engagement und die Phantasie der an der Basis arbeitenden Lehrer(inn)en und Therapeut(inn)en ist ungeheuer – ein Funken Hoffnung auf Erfolge keimt.
Die Beiträge
Vorträge
Hans Grissemann
Legasthenie heute: Zur Revision des Legastheniekonzepts unter dem Aspekt der Förderdiagnostik
Hans Grissemann
Zur Beziehung zwischen dem Beitrag von J. Graichen und denjenigen von H. Grimm und H. Grissemann
Hans Grissemann
Zur Beziehung zwischen den Vorträgen von Hannelore Grimm und Hans Grissemann
Hannelore Grimm
Gestörter Sprachlernprozeß: Ursachen und schulische Folgen
Hannelore Grimm
Zur Beziehung zwischen den Vorträgen zwischen Hannelore Grimm und Hans Grissemann. Die Sicht von H. Grimm
Johannes Graichen
Neuropsychologische Aspekte bei Lese-Rechtschreibschwächen
Hans Brügelmann
Neue Befunde aus dem Schreibvergleich BRDDR
Johanna Juna
Fehleranalysen als Voraussetzung für individuelle Förderung
Mogens Jansen
Besserer Leseunterricht und dennoch mehr Probleme
Dirk Bakker
Das lernbereite Gehirn dyslektischer Kinder
Lotte Schenk-Danzinger
Legasthenie und funktioneller Analphabetismus – Möglichkeiten der Prävention
Lisa Dummer-Smoch
Vergleichsuntersuchungen zum Erfolg im Leselernprozeß
Gerheid Scheerer-Neumann
Lese-Rechtschreibschwäche – Perspektiven für die 90er Jahre
Franz Biglmaier
Der Computer als Hilfe bei der Diagnose und Therapie von LRS
Hans-Joachim Kossow
Zu einigen theoretischen Grundpositionen des Rostocker LRS-Trainingsprogramms
Christof Krischer
Die Gleitzeile als einmalig wirksame Computerunterstützung beim Lesenlernen
Peter May
Rechtschreiblernen in West und Ost. Warum konnten DDR-Schüler besser schreiben?
Renate Valtin
Vom Funktionsmodell zum Entwicklungsmodell des Lesens und Rechtschreibens: Fortschritt oder Rückschritt?
William M. Cruickshank
German precursors and the neuroeducator
Klaus-B. Günther
Das Buchstabenbuch. Konzeption eines lehrgangsunabhängigen Förderprogramms für Kinder mit Schriftspracherwerbsproblemen
Horst Rudolf
Erkennen und Behandeln graphomotorischer Störungen – Frühdiagnose graphomotorischer Auffälligkeiten
Heidemarie Hoffmann
Konkrete Darstellung wesentlicher Übungen aus dem Rostocker LRS-Trainingsprogramm nach Kossow
Uwe Findeisen
Lesen und schreiben lernen mit lauttreuen Materialien
Workshop I: Prävention, Früherkennung, Diagnostik/Förderdiagnostik und Funktionstraining
Karin Szaif
Der Lernbereich Kunst/Musik/Sport in der Schulanfangsarbeit
Harald Bloch, K.-Peter Sochurek
Verhinderung von Sonderschulbedürftigkeit durch Förderunterricht, Kooperation und integrativen Unterricht
Markus Matheja
Förderdiagnostik: Sichtungsverfahren und informelle Methoden zur Einschätzung der Lese-, Schreib- und Rechtschreibentwicklung
Uwe Wiest
Die Förderung schreib-lese-schwacher Kinder aus schulpsychologischer Sicht
Andreas Brockhaus, Calixto Mendoza
Diagnostische und therapeutische Ansätze bei LRS aus medizinischer Sicht
Irene Hasenberg
Psychologie des Lesens
Rudolf Kretschmann
Lese- und Schreibförderung mit mißerfolgsängstlichen Kindern
Workshop II: Schulische Intervention im Primarbereich (Grundschule und Fördergruppen)
Christa Eschweiler
Wege zum individualisierenden Lernen im Rahmen offenen Unterrichts
Karla Wiechmann
Zusätzliche Hilfen im Erstleseunterrricht – Lautgebärden und andere Verfahren
Dörthe Grüttner
Literatur in der Grundschule. Roosen: Das psycholinguistische Fördermaterial Lesen – Denken – Schreiben von Hans Grissemann und Hildegard Roosen
Hannelore Mis
Wahrnehmungs- und Lesetraining mit entwicklungsgestörten Kindern
Verena Schönert
Zur Arbeit in Lesegruppen der Primarstufe
Hermann-Josef Stell
Zu Sprachproblemen in einer Grundschule mit hohem Anteil nichtdeutschsprachiger Kinder
Peter Helmken
Die Schwierigkeiten körperbehinderter Schüler beim Lesen- und Schreibenlernen
Workshop III: Schulische Intervention in der Sekundarstufe I (Haupt-, Gesamt-, Realschule, Gymnasium und Orientierungsstufe) und Sekundarstufe IIB (Berufsschule)
Inge Ehrlicher
Der Versuch, ein ganzheitliches LRS-Förderkonzept in die Praxis umzusetzen
Karl Schindler
Psycholinguistisches Training mit dem Kleincomputer
Günter Just
Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten in der Hauptschule
Arno Deuse
Computer-Therapie? Theoretisches Modell zur Einordnung apparativer Hilfen – praktische Aspekte
Fritz Quenstedt
Lese- und Rechtschreibschwäche – ein Thema für die Berufsschule?
Workshop IV: Arbeit mit Eltern in Lernwerkstätten, Stadtteilschulen und Sondergruppen/LRS-Fragen im Rahmen von Erziehungsberatung und Einzelfallstudien von Legasthenikern/LRS im nationalen und europäischen Schulrecht
Cord Bösenberg, Bernd Nitschke
Probleme der Heimsonderschule für Verhaltensgestörte
Monika Wagener-Drecoll
Die Arbeit nach dem Spracherfahrungsansatz im Unterricht mit lese- und schreibunkundigen Erwachsenen an der Bremer Volkshochschule
Birgit Behrens
Lese-Rechtschreibschwäche und Psychosomatik. Fallstudien kranker Legastheniker
Herbert Scholz
Lese-Rechtschreibschwäche als schulrechtliches Problem
Albrecht Bohnenkamp, Erika Brinkmann, Hans Brügelmann
Lesen- und Schreibenlernen in der Lernwerkstatt Büffelstübchen
Christine Opper
Stadtteil-Schule: Ein Modell außerschulischer Lese-Rechtschreibförderung
Ingeborg v.d. Lehr-Weigner, Bernd Kruse
Lese- und Rechtschreibschwäche bei jungen Delinquenten – am Beispiel der Jugendvollzugsanstalt Bremen-Blockland.
Wilhelm Niemeyer
Zuhören – fragen – beraten – ermutigen: Eltern-Lehrer-Gespräche zu Problemen von LRS-Kindern
Anhang
Wilhelm Niemeyer
Expertenrunde – Fragen, Schwerpunkte und Ergebnisse. Abschlußgespräch – Fragen, Schwerpunkte, Ergebnisse. Hospitationen. Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sachverzeichnis